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Mittelalterlichkeit in der Unterhaltungsliteratur und Kultur

Adam Regiewicz
ISBN: 978-83-286-0067-6
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Opis

Obwohl der Begriff „Mittelalterlichkeit” als eine Sprachfolie aus dem Englischen (*medievalism*) im Wortschatz polnischer Geisteswissenschaften eine bereits bewährte Position aufweist, wird er nach wie vor als ein Neologismus betrachtet, sodass seine Verwendung in den geführten Diskursen einen Wiederstand der Mediävisten erweckt. Auf der anderen Seite erfreut sich das Thema der Vergegenwärtigung der Vergangenheit in vielen nachfolgenden kulturellen Narrationen (auch in der Gegenwart) eines großen Interesses, wovon entstehende Monografi - en, Skizzen oder Dissertationen zu bestimmten Autoren zeugen3. In diese Reihe schreibt sich auch der vorliegende Band ein, der aus zehn Kapiteln besteht, die eine Weiterführung meiner in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts aufgenommenen Untersuchung der Spuren der mittelalterlichen Kultur in den Phänomenen der Gegenwartskultur darstellen. In Bezug auf die Th ematik der mittelalterlichen Ketzerei und der Wirkung der Inquisition im Mittelalter beschloss ich ihre Aktualisierung in der Gegenwartskultur, in dem literarischen Genre der Fantasy, zu untersuchen, was für ein Exempel des kulturellen Prozesses der Repetition sowie der von Andrzej Dąbrówka beschriebenen Figur des „langen Mittelalters” aufgefasst werden kann. (vom Vorwort)

Dane bibliograficzne

ID starej bazy1402 Statusdostępna DziałHistoria literatury Możliwość zamówieniatak Open Accessnone